Etikettenindustrie: Lieferkettenprobleme sorgen für Umsatzeinbußen

Anwendung Körperpflege: Unsichere Zeiten, auch für Etikettendrucker (Foto: Finat)

Wie die FINAT im August gemeldet hat, ist der Absatz von selbstklebenden Etikettenmaterialien in Europa in der ersten Jahreshälfte 2022 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2 Prozent zurückgegangen. Für das Minus sorgten in erster Linie Papieretiketten, deren Verbrauch um 8,3 Prozent rückläufig war; im selben Zeitraum stieg die Nachfrage nach Folien-Etiketten moderat um 2,2 Prozent. Für das Gesamtjahr 2021 nennt die FINAT eine Absatzmenge von 8,5 Mrd m². Dieser Rekordwert entspricht einem Plus von 7 Prozent gegenüber dem Jahr 2020.

Störungen in den Lieferketten, über die die Etikettendrucker bereits seit Mitte vergangenen Jahres geklagt hatten, setzten sich auch in der ersten Jahreshälfte 2022 fort. Im jüngsten FINAT-Radar berichteten 60 Prozent der teilnehmenden Verarbeiter von Umsatzeinbußen aufgrund von Lieferkettenproblemen. Was die Aussichten bis Jahresende betrifft, geht der Verband angesichts der drohenden Rezession von einer weiter rückläufigen Nachfrage aus.

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