Gute Praxis im Etiketten- und Schmalbahndruck
Gemeinsam mit der Berufsgenossenschaft Druck und Papierverarbeitung sowie unterstützt durch die Wirtschaftsverbände der Papierverarbeitung und den Bundesverband Druck und Medien hatte der VskE Anfang 2009 das Projekt „Gute Praxis im Etiketten- und Schmalbahndruck“ gestartet.
Bei diesem Projekt haben neben den genannten Organisationen vor allem Etikettendruckereien und Unternehmen der Lieferindustrie, z.B. Hersteller von Reinigungssystemen, Druckfarben, Druckmaschinen für den Schmalbahndruck, UV-Anlagen und Verarbeitungssystemen zusammengearbeitet, um praktikable Konzepte und Lösungen zu erarbeiten, mit denen sich der Arbeitsschutz verbessern lässt.
Ziel des Projektes war die Optimierung von Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz in den Betrieben des Etiketten- und Schmalbahndrucks. Als Gefahrenschwerpunkte gelten Lösemittel- und UV-Farben, Explosionsgefahren, mechanische Gefährdungen an den Maschinen, Gefährdungen durch UV-Strahlen sowie Lärm.
Durch die Zusammenarbeit aller Beteiligten entstand eine Branchenlösung. Diese enthält Lösungsansätze und Praxishilfen, die es z.B. ermöglichen, Gefährdungsbeurteilungen schneller und effektiver durchzuführen. Im Ergebnis definiert diese Branchenlösung ein praxisnahes, rechtskonformes Vorgehen. Die „Gute Praxis im Etiketten- und Schmalbahndruck“ wird im Verlauf des ersten Halbjahres 2010 als neue Informationsbroschüre der BG herausgegeben. Sobald die Broschüre einschließlich zusätzlicher Anhänge verfügbar ist, werden die Informationen sowohl auf dieser Internet-Seite als auch auf der Homepage der Berufsgenossenschaft veröffentlicht.